WordPress-Hosting

Hosting für eine WordPress-Website: PHP, eine MySQL-Datenbank und mindestens 5 GB Speicher – genug für einen Blog oder eine Firmenwebsite.

VPS-Auswahl in vier Fragen
1.791 Tarife
Sortieren nach
AZ.pl AZ.plaz.pl
0,57 €/Mon.
Hosting Basic
  • —Websites
  • 50Datenbanken
  • 100 GBNVMe
  • unbegrenztTraffic
Zahlungsarten sind auf der Website des Anbieters nicht angegeben
Betrag bei Zahlung für Jahr (6,87 €)
Zum Tarif

WordPress-Hosting: Preise, Anbieter und Zahlungsmethoden

In der Auswahl: 1.791 Tarife bei 573 Anbietern. Preise ab 0,33 € pro Monat, ein Viertel der Tarife ist günstiger als 3,39 €, die Hälfte günstiger als 6,18 €. Auf NVMe: 33 % der Tarife, mit unbegrenztem Traffic: 49 %, mit stündlicher Abrechnung: 6 %.

Die günstigsten Anbieter

  1. TFhostMicro Host · 5 GB · 4 Websites0,33 €
  2. Home.plHosting Biznes · 100 GB0,38 €
  3. NetworkLegion.comPlus · 10 GB · 3 Websites0,43 €
  4. Blue Hosting PkBASIC · 10 GB · 1 Website0,54 €
  5. Hosting DokanShared Basic · 5 GB0,57 €

Preis nach Speicherplatz

SpeicherTarifePreis ab
ab 1 GB1.7910,33 €
ab 5 GB1.7910,33 €
ab 10 GB1.4740,38 €
ab 20 GB1.0420,38 €
ab 50 GB5670,38 €
ab 100 GB2860,38 €

Zahlungsmethoden

  • Bankkarte308 54%
  • Kryptowährung102 18%

Wie viele Anbieter aus der Auswahl die Zahlungsmethode akzeptieren.

Welches Hosting WordPress braucht: Diese Werte sollten Sie prüfen

WordPress startet auf fast jedem Shared Hosting mit PHP und MySQL – schnell und stabil läuft es aber längst nicht überall. Den Unterschied zwischen Tarifen sieht man nicht am Tag der Installation, sondern ein halbes Jahr später, wenn die Website zwei Dutzend Plugins, Tausende Beiträge und regelmäßigen Besuch vom Googlebot hat. Hier steht, was Sie vorher prüfen sollten, damit Sie das WordPress-Hosting nicht beim ersten Besucherzuwachs wechseln müssen.

PHP und Datenbank

  • PHP-Version. Aktuelle WordPress-Versionen sind auf PHP 8.x ausgelegt und laufen damit spürbar schneller als auf 7.4. Gut ist, wenn Sie im Panel die Version für jede Website einzeln wählen und zurückwechseln können, falls ein altes Plugin mit der neuen nicht zurechtkommt.
  • Erweiterungen. Mindestens nötig sind mysqli, curl, gd oder imagick, mbstring, xml, zip und intl. Imagick verarbeitet Bilder besser, und ohne zip funktionieren Updates und viele Backup-Plugins nicht.
  • MySQL oder MariaDB. Geeignet sind MySQL 8 und MariaDB ab 10.6. Prüfen Sie das Limit für die Datenbankgröße: Die Tabellen für Optionen, Revisionen und Plugin-Logs wachsen schneller, als man denkt.
  • memory_limit. Für einen einfachen Blog reichen 128 MB, für eine Website mit Page Builder, Mehrsprachigkeit oder Shop besser 256 MB und mehr. Wichtig: Das PHP-Limit darf den Arbeitsspeicher des Kontos nicht übersteigen, sonst bleibt die Einstellung reine Theorie.
  • max_execution_time und upload_max_filesize. Davon hängt ab, ob ein Import durchläuft und ob sich ein Theme oder eine Videodatei über das Backend hochladen lässt.

Caching: der wichtigste Hebel für ein schnelles WordPress

Jede WordPress-Seite ohne Cache bedeutet einen PHP-Durchlauf und Dutzende Datenbankabfragen. Die Geschwindigkeit der Website auf einem Hosting hängt deshalb vor allem davon ab, welche Cache-Ebenen verfügbar sind:

  1. OPcache hält kompilierten PHP-Code im Speicher. Er ist meist standardmäßig aktiv, prüfen Sie das trotzdem über den „Website-Zustand“ oder phpinfo.
  2. Seiten-Cache liefert fertiges HTML ohne PHP-Aufruf aus. Auf LiteSpeed-Servern erledigt das das Plugin LiteSpeed Cache auf Webserver-Ebene, unter Apache und nginx Plugins, die Seiten als Dateien ablegen.
  3. Objekt-Cache (Redis oder Memcached) speichert Ergebnisse von Datenbankabfragen. Er hilft besonders im Backend, bei Websites mit Login und bei WooCommerce. Im Shared Hosting ist er längst nicht überall verfügbar, daher ist er ein echtes Plus für einen Tarif.

Eine schnelle Festplatte hilft ebenfalls, vor allem im Backend und bei schweren Datenbankabfragen – mehr dazu auf der Seite Webhosting mit NVMe.

Backups, SSL und Testkopie

Backups erstellt der Hoster, verlassen sollten Sie sich darauf aber nicht allein. Fragen Sie, wie oft sie angelegt werden, wie viele Tage sie aufbewahrt werden und ob Sie Dateien oder Datenbank einzeln ohne Support-Ticket wiederherstellen können. Eine eigene wöchentliche Kopie auf einen externen Speicher lohnt sich in jedem Fall – liegt dieser außerhalb der EU, gehört er in Ihre Datenschutzerklärung. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit dem Hoster brauchen Sie ohnehin, sobald Kommentare, Kontaktformulare oder Bestellungen personenbezogene Daten speichern.

Ein kostenloses Let’s-Encrypt-Zertifikat mit automatischer Verlängerung ist heute Standard. Prüfen Sie nach dem Umstieg auf HTTPS, dass die Website-Adresse in den WordPress-Einstellungen mit https eingetragen ist und alte Bildlinks keine Warnung wegen gemischter Inhalte auslösen.

Staging – eine Testkopie der Website auf einer Subdomain – brauchen Sie, um Theme, Core und große Plugins nicht auf der Live-Seite zu aktualisieren. Anlegen können sie das WordPress Toolkit in Plesk und cPanel, Softaculous und einige eigene Panels der Anbieter. Panels vergleichen können Sie in der Auswahl Webhosting mit cPanel.

Plugins und Last

Die meisten Geschwindigkeitsprobleme von WordPress auf einem Hosting verursachen weder der Anbieter noch die Festplatte, sondern Plugins. Typische Ursachen:

  • Statistik- und Sicherheits-Plugins, die bei jedem Besuch in die Datenbank schreiben;
  • das eingebaute WP-Cron, das bei jedem Seitenaufruf Aufgaben startet – ersetzen Sie es besser durch einen System-Cronjob im Panel;
  • Page Builder mit schweren Skripten und Dutzenden Stylesheets;
  • häufige Anfragen an admin-ajax und die Heartbeat-API aus offenen Backend-Tabs;
  • eine aufgeblähte Tabelle wp_options mit Autoload-Daten längst gelöschter Plugins.

Für Besucher aus der EU kommt ein weiterer Punkt hinzu: Plugins und Themes, die Schriften, Karten oder Videos von fremden Servern nachladen, übertragen IP-Adressen ohne Einwilligung. Schriften lokal einzubinden macht die Website DSGVO-freundlicher und zugleich schneller. Sehen Sie sich außerdem die Ressourcenstatistik im Panel an: Stößt die Website an einem normalen Tag ohne Besucheransturm an das CPU- oder Prozesslimit, kümmern Sie sich zuerst um die Plugins und wechseln erst dann den Tarif.

Wann WordPress auf einen VPS umziehen sollte

Shared Hosting passt zu Blogs, Firmenwebsites und kleinen Katalogen. Ein Umzug lohnt sich, wenn:

  • die Website trotz Optimierung und Caching regelmäßig Fehler 503 oder 508 liefert;
  • Sie Redis, Elasticsearch, Hintergrund-Queues oder eine eigene nginx-Konfiguration brauchen und der Anbieter sie nicht bietet;
  • viele eingeloggte Nutzer auf der Website sind, für die der Seiten-Cache nicht greift;
  • der größte Hosting-Tarif fast so viel kostet wie ein VPS mit dedizierten Ressourcen.

Serverkonfigurationen für dieses CMS finden Sie in der Auswahl VPS für WordPress.

Häufige Fragen

Was unterscheidet spezielles WordPress-Hosting von normalem Webhosting?

Meist ist es dasselbe Shared Hosting mit vorinstalliertem WordPress, eingerichtetem Cache, Staging-Werkzeug und automatischen Updates. Bietet ein normaler Tarif aktuelles PHP, Caching und Backups, gibt es in der Praxis kaum einen Unterschied.

Welche PHP-Version braucht WordPress?

Empfohlen ist PHP 8.x. Auf alten Versionen läuft die Website langsamer, und neue Versionen von Plugins und Themes unterstützen sie nach und nach nicht mehr.

Wie viel Arbeitsspeicher braucht WordPress auf einem Hosting?

Einem Blog reicht ein memory_limit von 128 MB, eine Website mit Page Builder oder Shop braucht ab 256 MB. Der Arbeitsspeicher des Kontos selbst muss über diesem Wert liegen.

Brauche ich Redis für WordPress auf einem Hosting?

Für einen Blog mit gutem Seiten-Cache nicht. Ein Objekt-Cache beschleunigt aber das Backend, Websites mit Kundenkonten und WooCommerce deutlich, für sie lohnt es sich, darauf zu achten.

Warum ist WordPress auf meinem Hosting langsam?

Meist fehlt ein Seiten-Cache, es laufen schwere Plugins, eine alte PHP-Version oder WP-Cron startet bei jedem Besuch. Prüfen Sie die Ressourcenstatistik im Panel, bevor Sie den Tarif wechseln.

Wie ziehe ich WordPress zu einem anderen Hosting um?

Am einfachsten mit einem Migrations-Plugin oder einer vollständigen Kontokopie im Panel. Übertragen Sie Dateien und Datenbank, prüfen Sie die Website unter einer temporären Adresse und stellen Sie erst dann die DNS um.

Was kostet WordPress-Hosting?

Ab 0,33 € pro Monat. Ein Viertel der Tarife ist günstiger als 3,39 €, die Hälfte günstiger als 6,18 €. Insgesamt 1.791 Tarife bei 573 Anbieter.

Kann man WordPress-Hosting per Bankkarte oder Kryptowährung bezahlen?

Per Bankkarte bei 308 Anbieter von 573 (54%), per Kryptowährung bei 102 (18%). Die Zahlungsmethoden jedes Tarifs stehen in der Spalte „Zahlung“.

In welchen Ländern gibt es die meisten Tarife?

Die meisten Tarife gibt es in den USA, in Deutschland und in den Niederlanden. Das Land können Sie im Filter wählen – Preise und Zahlungsmethoden werden neu berechnet.

Preise und Parameter stammen von den Websites der Anbieter; prüfen Sie sie vor der Zahlung auf der Website – Anbieter ändern Tarife ohne Vorankündigung.