Webhosting in Deutschland

Webhosting mit Servern in Deutschland – Frankfurt, Nürnberg und Falkenstein: gute Anbindung in ganz Europa und strenger Datenschutz.

VPS-Auswahl in vier Fragen
1.193 Tarife
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Webhosting in Deutschland: Preise, Anbieter und Zahlungsmethoden

In der Auswahl: 1.193 Tarife bei 275 Anbietern. Preise ab 0,36 € pro Monat, ein Viertel der Tarife ist günstiger als 2,76 €, die Hälfte günstiger als 5,90 €. Auf NVMe: 43 % der Tarife, mit unbegrenztem Traffic: 46 %, mit stündlicher Abrechnung: 2 %.

Die günstigsten Anbieter

  1. OneHost BDBASIC PLAN 1 · 1 GB · 1 Website0,36 €
  2. Home.plHosting dla WordPressa AI Standard · 10 GB · 1 Website0,36 €
  3. OxenonBaşlangıç · 1 GB · 1 Website0,37 €
  4. HostFactorNewbie Web Hosting · 2 GB0,39 €
  5. OWebEko One · 512 MB · 1 Website0,42 €

Preis nach Speicherplatz

SpeicherTarifePreis ab
ab 1 GB1.0980,36 €
ab 5 GB9780,36 €
ab 10 GB8740,36 €
ab 20 GB6640,75 €
ab 50 GB4000,89 €
ab 100 GB2260,89 €

Zahlungsmethoden

  • Bankkarte178 65%
  • Kryptowährung82 30%

Wie viele Anbieter aus der Auswahl die Zahlungsmethode akzeptieren.

Webhosting in Deutschland: Worauf Website-Betreiber achten sollten

Deutschland ist der größte Hosting-Markt Europas. Die Rechenzentren konzentrieren sich auf Frankfurt am Main mit dem Internetknoten DE-CIX sowie auf Nürnberg, Falkenstein, Berlin und München. Deutsches Shared Hosting wählt man für Websites mit Publikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz, für Shops, die in die ganze EU verkaufen, und für Projekte, denen eine verlässliche europäische Rechtsordnung wichtig ist.

Website für den deutschsprachigen Raum: Pflichten, die gern vergessen werden

Wenn sich Ihre Website an Besucher in Deutschland richtet, ist der Serverstandort nur ein Teil der Sache. Die deutschen Anforderungen an die Website selbst sind strenger als im europäischen Durchschnitt, und bei Verstößen verschicken Mitbewerber und Kanzleien kostenpflichtige Abmahnungen:

  • Impressum. Geschäftsmäßige Websites müssen eine Anbieterkennzeichnung veröffentlichen: Name oder Firma, Anschrift, Kontaktdaten, Registerangaben. Das schreibt das Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) vor; in Österreich gilt mit dem ECG und dem Mediengesetz eine ähnliche Pflicht.
  • Datenschutzerklärung. Sie muss alle Dienste aufführen, die Daten der Besucher erhalten – den Hoster, Analyse-Tools und eingebettete Widgets.
  • Cookie-Einwilligung. Tracking und Werbepixel dürfen erst nach ausdrücklicher Zustimmung laufen; ein Banner nach dem Muster „Mit der Nutzung der Website stimmen Sie zu“ reicht nicht.
  • Externe Schriften und Skripte. Deutsche Gerichte haben das Nachladen von Schriften von fremden Servern ohne Einwilligung als Verstoß gewertet, weil dabei die IP-Adresse der Besucher übertragen wird. Sicherer ist es, Schriften und Bibliotheken auf dem eigenen Hosting abzulegen.

Ein Hoster in Deutschland schließt mit Ihnen einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) – ohne ihn erfüllt eine Website, die Daten von Menschen in der EU erhebt, die DSGVO formal nicht. Bei deutschen Anbietern ist der AVV meist mit wenigen Klicks im Kundenkonto erledigt. Für Betreiber in der Schweiz gilt das revidierte DSG, das die EU als gleichwertig anerkennt; ein Server in Deutschland ist auch für sie unproblematisch.

Vertrag, Kundenprüfung und Laufzeiten

Deutsche Anbieter verlangen häufiger als andere eine Bestätigung von Identität oder Adresse bei der Registrierung, und manche arbeiten mit Mindestvertragslaufzeit und Kündigungsfrist. In der Praxis heißt das: Den Tarif an einem beliebigen Tag zu kündigen und das Restguthaben zurückzubekommen, klappt nicht immer. Suchen Sie vor der Zahlung in den Bedingungen drei Punkte: die Mindestlaufzeit, wie und mit welcher Frist Sie kündigen, und was nach der Schließung des Kontos mit Ihren Daten passiert. Wenn Sie einen Anbieter erst ausprobieren, wählen Sie die monatliche Abrechnung, auch wenn sie etwas teurer ist – so kommen Sie leichter wieder heraus.

Privatkunden aus der EU zahlen die deutsche Mehrwertsteuer (MwSt.), Geschäftskunden mit USt-IdNr. aus anderen EU-Ländern erhalten meist eine Rechnung ohne Steuer. Bezahlt wird in der Regel per SEPA-Lastschrift, Überweisung, Kreditkarte oder PayPal; viele deutsche Anbieter bieten Firmenkunden auch Kauf auf Rechnung an. Für die Buchhaltung ist eine ordentliche Rechnung mit ausgewiesener Steuer wichtig – bei deutschen Hostern ist das Standard.

Geschwindigkeit und Anbindung

Frankfurt ist das geografische und netztechnische Zentrum Europas: Zu den meisten EU-Hauptstädten liegt die Antwortzeit bei 10–30 ms, innerhalb Deutschlands, nach Wien oder Zürich meist deutlich darunter. Für eine Website mit Publikum im DACH-Raum ist ein deutscher Server damit die naheliegende Wahl. Kommen die Besucher überwiegend aus den Benelux-Ländern, Großbritannien oder den USA, vergleichen Sie die Latenz mit Amsterdamer Standorten – in der Auswahl Webhosting in den Niederlanden.

Worauf Sie beim Tarif achten sollten

  • Control Panel. Deutsche Anbieter nutzen oft eigene Oberflächen statt cPanel oder Plesk. Das ist kein Nachteil, aber schauen Sie sich vorher die Demo an: Einem selbst entwickelten Panel fehlen manchmal der gewohnte Dateimanager, ein CMS-Installer oder ein DNS-Editor.
  • PHP, Datenbanken und SSH. Aktuelle PHP-Versionen mit Auswahl pro Website, MySQL oder MariaDB, SSH-Zugang, Cronjobs. In den kleinsten Tarifen ist SSH mitunter deaktiviert.
  • SSL und Domains. Ein kostenloses Let's-Encrypt-Zertifikat sollte sich mit einem Klick ausstellen lassen. Viele deutsche Tarife enthalten eine .de-Domain – prüfen Sie den Preis für die Verlängerung.
  • E-Mail. Deutsches Hosting wird oft zusammen mit E-Mail verkauft: Achten Sie auf Postfachgröße, Anzahl der Adressen und DKIM.
  • Backups. Wo die Sicherungen liegen – im selben Rechenzentrum oder in einer anderen Stadt –, wie viele Tage sie aufbewahrt werden und ob Sie eine Datenbank selbst wiederherstellen können.

Wenn Shared Hosting nicht mehr reicht

Ein Shared Server ist gut, solange die Website in die Grenzen bei CPU und Arbeitsspeicher passt. Wird der Shop bei den Katalogfiltern langsam, brauchen Sie Queues, Redis, Node.js oder eine eigene Webserver-Konfiguration, wechseln Sie auf einen VPS in Deutschland: gleicher Standort, zugesicherte Ressourcen, aber Updates und Sicherheit des Servers übernehmen Sie selbst oder ein Administrator. Deutschland mit anderen Ländern der Region vergleichen können Sie auf der Seite Webhosting in Europa.

Häufige Fragen

Brauche ich ein Impressum, wenn meine Website in Deutschland gehostet wird?

Die Impressumspflicht hängt nicht vom Serverstandort ab, sondern vom Publikum und vom Charakter der Website: Geschäftsmäßige Websites, die sich an Deutschland richten, brauchen eines – egal, wo der Server steht. Ein rein privater Blog ist in der Regel ausgenommen.

Was ist ein AVV und wo bekomme ich ihn?

Der Auftragsverarbeitungsvertrag ist die nach DSGVO vorgeschriebene Vereinbarung über die Datenverarbeitung durch den Hoster. Deutsche Anbieter stellen ihn meist zum Online-Abschluss im Kundenkonto bereit.

Kann ich den Vertrag mit einem deutschen Hoster vorzeitig kündigen?

Das hängt von den Bedingungen ab: Manche Anbieter haben monatlich kündbare Verträge, andere eine Mindestlaufzeit und eine Kündigungsfrist von einigen Wochen. Prüfen Sie diese Punkte vor der Zahlung.

Wie hoch ist die Latenz zu einem Hosting in Frankfurt?

Innerhalb Deutschlands und aus Österreich oder der Schweiz meist nur wenige Millisekunden, aus den meisten EU-Hauptstädten 10–30 ms. Für Websites ist das eine sehr komfortable Antwortzeit.

Warum will ein deutscher Hoster meine Adresse bestätigt haben?

Viele deutsche Unternehmen prüfen Kundendaten, um Zahlungsbetrug vorzubeugen und gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. Das ist übliche Praxis und kein Zeichen für ein Problem mit Ihrer Bestellung.

Eignet sich Hosting in Deutschland für einen Onlineshop?

Ja, gerade für Shops mit Kunden im DACH-Raum: kurze Ladezeiten, DSGVO-konformer AVV und Rechnungen mit ausgewiesener MwSt. Achten Sie auf ausreichend Ressourcen, DKIM für Bestellmails und regelmäßige Backups.

Was kostet Webhosting in Deutschland?

Ab 0,36 € pro Monat. Ein Viertel der Tarife ist günstiger als 2,76 €, die Hälfte günstiger als 5,90 €. Insgesamt 1.193 Tarife bei 275 Anbieter.

Kann man Webhosting in Deutschland per Bankkarte oder Kryptowährung bezahlen?

Per Bankkarte bei 178 Anbieter von 275 (65%), per Kryptowährung bei 82 (30%). Die Zahlungsmethoden jedes Tarifs stehen in der Spalte „Zahlung“.

Preise und Parameter stammen von den Websites der Anbieter; prüfen Sie sie vor der Zahlung auf der Website – Anbieter ändern Tarife ohne Vorankündigung.