So ziehen Sie eine Website vom Shared Hosting auf einen VPS um

Der Umzug selbst dauert ein paar Stunden, Fehler passieren meist drumherum: ein vergessener Cron-Job, .htaccess-Regeln, die nginx nicht liest, ein AAAA-Eintrag mit der alten Adresse oder E-Mails, die mit dem IP-Wechsel verschwinden. Hier finden Sie die Reihenfolge mit Befehlen und Prüfungen für eine Website mit PHP und MySQL.

Aktualisiert 31.10.2026 · VPS nach eigenen Anforderungen finden →

In diesem Artikel geht es darum, wie Sie umziehen. Ob sich ein Umzug überhaupt lohnt und welchen Server Sie nehmen sollten, erklärt der Artikel Wann sich der Umstieg von Shared Hosting auf einen VPS lohnt. Hier gehen wir davon aus, dass der VPS bereits gekauft ist und die Website mit WordPress, Bitrix, Laravel oder einem anderen PHP-System mit MySQL-Datenbank läuft. Für andere Stacks ist die Reihenfolge dieselbe, nur die Befehle ändern sich.

Zeitplan: Umzug in vier Etappen

  1. Zwei Tage vorher: alles notieren, was beim Hosting läuft, und die TTL der DNS-Einträge senken.
  2. Einen Tag vorher: den Server vorbereiten, Dateien und Datenbank kopieren, die Website unter der neuen Adresse testen.
  3. Am Umzugstag: die Website für Schreibzugriffe sperren, die aktuellen Daten übertragen, DNS umstellen.
  4. Ein bis zwei Wochen danach: das Hosting als Reserve aktiv lassen.

Was Sie beim Hosting notieren sollten

Fast alle Probleme nach einem Umzug betreffen Dinge, die beim Hosting von selbst liefen und vergessen wurden. Gehen Sie das Hosting-Panel durch und notieren Sie:

  • PHP-Version und Erweiterungen. Sie sehen sie im Panel oder per SSH mit den Befehlen php -v und php -m. Installieren Sie auf dem VPS dieselbe Version und aktualisieren Sie PHP später separat.
  • Version und Größe der Datenbank, die Zeichenkodierung der Tabellen.
  • Cron-Jobs: was wie oft gestartet wird. Die Dateipfade auf dem VPS werden andere sein.
  • Regeln in .htaccess: Weiterleitungen, sprechende URLs, Zugriffsbeschränkungen für Ordner.
  • E-Mail: Postfächer, Weiterleitungen, wohin die MX-Einträge zeigen.
  • Subdomains und alle DNS-Einträge, auch TXT-Einträge zur Bestätigung von Diensten.
  • Externe Dienste, die die IP der Website kennen. Zahlungsanbieter, der Datenaustausch mit 1C, Partner-APIs und Maildienste lassen Anfragen oft nur von freigegebenen Adressen zu. Die neue IP müssen Sie dort vorab eintragen.

Senken Sie ein bis zwei Tage vor dem Umzug die TTL der A- und AAAA-Einträge der Domain auf 300 Sekunden. Dann verbreitet sich die neue Adresse am Umstellungstag in Minuten statt in einem Tag.

Bereiten Sie den Server vor

Beginnen Sie mit dem Grundschutz: Updates, Anmeldung per Schlüssel, Firewall. All das finden Sie im Artikel Die ersten 10 Schritte nach dem VPS-Kauf: Sicherheit. Danach gibt es zwei Wege.

Mit Control Panel. ISPmanager, FASTPANEL oder aaPanel installieren Webserver, die passende PHP-Version und die Datenbank mit wenigen Klicks und bieten eine vom Hosting gewohnte Oberfläche. Tarife damit: VPS mit ISPmanager, VPS mit FASTPANEL, VPS mit aaPanel.

Ohne Panel. Unter Ubuntu und Debian installieren Sie die Grundausstattung mit einem Befehl; Pakete ohne Versionsnummer bringen das PHP mit, das zum System gehört:

apt install nginx mariadb-server php-fpm php-mysql php-curl php-gd php-mbstring php-xml php-zip php-intl

Lief beim Hosting eine ältere oder neuere PHP-Version als im System, installieren Sie sie aus Drittanbieter-Repositorys mit PHP-Paketen für Ubuntu und Debian.

Beachten Sie den wichtigsten Unterschied zum Hosting: nginx liest keine .htaccess. Weiterleitungen und sprechende URLs müssen in die Konfiguration der Website übertragen werden. Für WordPress sieht die Hauptregel so aus: try_files $uri $uri/ /index.php?$args;. Gibt es viele Regeln, ist es einfacher, Apache hinter nginx zu betreiben: So arbeiten die meisten Panels, und .htaccess wirkt weiter.

Übertragen Sie die Dateien

Haben Sie beim Hosting SSH-Zugang, holen Sie die Dateien am schnellsten direkt vom VPS aus per rsync:

rsync -avz user@old-host.example:~/public_html/ /var/www/example.com/

Ein erneuter Lauf desselben Befehls überträgt nur Geändertes, das ist am Umzugstag nützlich. Ohne SSH gibt es zwei Möglichkeiten: im Dateimanager des Panels ein Archiv erstellen und es per wget auf den Server laden oder die Dateien per FTP mit dem Werkzeug lftp abholen:

lftp -u user old-host.example -e "mirror --parallel=4 public_html /var/www/example.com; quit"

Normales FTP überträgt das Passwort im Klartext; unterstützt das Hosting SFTP oder FTPS, nutzen Sie diese. Übergeben Sie die Dateien nach dem Kopieren dem Webserver-Benutzer und setzen Sie die üblichen Rechte:

chown -R www-data:www-data /var/www/example.com
find /var/www/example.com -type d -exec chmod 755 {} +
find /var/www/example.com -type f -exec chmod 644 {} +

Übertragen Sie die Datenbank

Erstellen Sie den Dump beim Hosting. Per SSH:

mysqldump --single-transaction --default-character-set=utf8mb4 -u user -p dbname | gzip > db.sql.gz

Ohne SSH exportieren Sie den Dump über phpMyAdmin, doch große Datenbanken schafft es wegen des Zeitlimits beim Hosting womöglich nicht; bitten Sie dann den Support um einen Dump oder exportieren Sie in Teilen. Legen Sie auf dem VPS Datenbank und Benutzer an und spielen Sie den Dump ein:

mysql -e "CREATE DATABASE site CHARACTER SET utf8mb4 COLLATE utf8mb4_unicode_ci;
CREATE USER 'site'@'localhost' IDENTIFIED BY 'sicheres_passwort';
GRANT ALL PRIVILEGES ON site.* TO 'site'@'localhost';"
zcat db.sql.gz | mysql site

Ein häufiger Fehler beim Einspielen ist Unknown collation: 'utf8mb4_0900_ai_ci'. Er bedeutet, dass der Dump in MySQL 8 erstellt wurde, auf dem VPS aber MariaDB läuft, die diese Sortierung nicht kennt. Installieren Sie entweder auf dem VPS dasselbe Datenbanksystem wie beim Hosting oder ersetzen Sie im Dump die Sortierung durch utf8mb4_unicode_ci.

Tragen Sie danach die neuen Datenbankzugangsdaten in die Einstellungen der Website ein: bei WordPress in wp-config.php, bei Bitrix in /bitrix/.settings.php und /bitrix/php_interface/dbconn.php, bei Laravel in die Datei .env. Der Datenbankserver ist jetzt localhost.

Übertragen Sie die Cron-Jobs

Starten Sie die Jobs als Benutzer der Website, nicht als root: crontab -u www-data -e. Prüfen Sie die Pfade: Beim Hosting lag die Website etwa unter /home/user/public_html, auf dem VPS unter /var/www/example.com, und auch der Pfad zu PHP kann abweichen (which php). Prüfen Sie gesondert die Aufgaben, die der Hoster selbst ausgeführt hat: Bitrix-Agenten per Cron, den Datenaustausch mit 1C, den Versand von E-Mails aus der Warteschlange.

Testen Sie die Website vor der DNS-Änderung

Die Besucher landen vorerst noch beim Hosting, Sie selbst können aber schon den neuen Server aufrufen. Tragen Sie die Domain mit der IP des Servers in die hosts-Datei Ihres Computers ein (/etc/hosts unter Linux und macOS, C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts unter Windows):

203.0.113.10  example.com www.example.com

Gehen Sie Startseite, Katalog, Produktseite, Suche, Formulare, Warenkorb und die Anmeldung im Admin-Bereich durch und laden Sie ein Bild hoch. Beobachten Sie parallel das Fehlerlog: tail -f /var/log/nginx/error.log. Die Antwort des Servers prüfen Sie ohne Browser schnell so: curl -I --resolve example.com:80:203.0.113.10 http://example.com/.

Typische Probleme in diesem Schritt:

  • 502 Bad Gateway – nginx erreicht PHP-FPM nicht: Der Socket-Pfad in der Konfiguration der Website stimmt nicht mit dem in den Einstellungen des PHP-Pools überein.
  • Weiße Seite oder Fehler 500 – eine PHP-Erweiterung fehlt. Den genauen Namen finden Sie im Fehlerlog.
  • Große Dateien lassen sich nicht hochladen – in nginx ist der Request-Body standardmäßig auf 1 MB begrenzt (client_max_body_size), in PHP durch die Parameter upload_max_filesize und post_max_size.
  • Links führen zu 404 – die Regeln aus .htaccess wurden nicht übertragen.

TLS-Zertifikat

Die übliche Domainprüfung für ein kostenloses Zertifikat läuft per HTTP über die Adresse, auf die DNS gerade zeigt, also auf das Hosting. Vor der Umstellung gibt es daher drei Wege:

  • Das Zertifikat per DNS-Prüfung erhalten: certbot certonly --manual --preferred-challenges dns -d example.com -d www.example.com. certbot bittet Sie, einen TXT-Eintrag anzulegen. Ein solches Zertifikat verlängert sich nicht von selbst, stellen Sie nach dem Umzug also ein normales aus.
  • Das aktuelle Zertifikat samt Schlüssel vorübergehend vom Hosting übernehmen, wenn das Panel den Export erlaubt.
  • DNS umstellen und sofort ein Zertifikat mit certbot --nginx -d example.com -d www.example.com ausstellen. Einige Minuten liefert die Website per HTTPS einen Fehler, für eine kleine Website ist das vertretbar.

Prüfen Sie nach der Ausstellung die automatische Verlängerung: certbot renew --dry-run.

Der Umzugstag

  1. Sperren Sie die Website für Schreibzugriffe: Aktivieren Sie den Wartungsmodus oder stoppen Sie zumindest die Annahme von Bestellungen und Kommentaren. Für einen Shop sind das einige Minuten.
  2. Starten Sie denselben rsync-Befehl noch einmal – er überträgt nur die Änderungen.
  3. Erstellen Sie einen frischen Datenbank-Dump und spielen Sie ihn auf dem VPS über den alten ein.
  4. Ändern Sie den A-Eintrag der Domain und von www auf die IP des Servers. Hat die Domain einen AAAA-Eintrag mit der IPv6-Adresse des Hostings, ersetzen Sie ihn durch die IPv6 des Servers oder löschen Sie ihn, sonst landet ein Teil der Besucher weiter auf dem alten Server.
  5. Prüfen Sie, dass die neuen Einträge sichtbar sind: dig +short example.com A @8.8.8.8 und dig +short example.com AAAA @8.8.8.8.
  6. Geben Sie die Website auf dem VPS wieder für Schreibzugriffe frei.

Verlieren Sie nicht die E-Mail

Das ist das häufigste Ärgernis bei einem Umzug. Sehen Sie nach, wohin MX zeigt: dig +short example.com MX. Steht dort example.com oder mail.example.com, der auf dieselbe IP wie die Website zeigt, schickt die Änderung des A-Eintrags die E-Mails auf den VPS, wo es keinen Mailserver gibt. Legen Sie vor der Umstellung für die E-Mail einen eigenen Eintrag mit der alten IP des Hostings an und tragen Sie ihn als MX ein, oder verlegen Sie die E-Mail der Domain besser vorab zu einem separaten Maildienst.

Verschickt die Website E-Mails (Bestellungen, Passwort-Wiederherstellung), prüfen Sie diese nach dem Umzug. E-Mails von einer neuen IP ohne SPF-Eintrag landen im Spam: Nehmen Sie entweder die IP des Servers in SPF auf oder versenden Sie über den SMTP eines Maildienstes. Ein eigener Mailserver auf dem VPS ist eine eigene Aufgabe, Tarife dafür finden Sie in der Auswahl VPS für einen Mailserver.

Nach dem Umzug und Rückweg

Kündigen Sie das Hosting ein bis zwei Wochen lang nicht. Prüfen Sie in den ersten Stunden die alte Datenbank: Hat zwischen dem letzten Dump und der DNS-Änderung jemand auf dem alten Server bestellt, übertragen Sie die Bestellung von Hand. Sehen Sie nach ein paar Tagen in das Zugriffslog des Hostings: Kommen dort noch Besucher an, ist irgendwo die alte Adresse geblieben, meist im AAAA-Eintrag oder bei www.

Der Rückweg ist einfach, solange das Hosting läuft: Tragen Sie im DNS die alte IP wieder ein, und dank der kurzen TTL landen die Besucher in Minuten wieder beim Hosting. Läuft alles stabil, setzen Sie die TTL auf die üblichen Werte zurück und richten Backups nach dem Artikel VPS-Backups: Strategien und Werkzeuge sowie ein externes Monitoring ein. Tarife für Websites: VPS für eine Website, VPS für WordPress, VPS für einen Onlineshop, VPS für Bitrix. Für einen ersten Probeaufbau ist die stundenweise Abrechnung praktisch.

Häufige Fragen

Wie lange dauert der Umzug einer Website auf einen VPS?

Bei einer gewöhnlichen CMS-Website dauern Servervorbereitung, Kopieren und Testen ein paar Stunden bis einen Tag. Der Umzugstag selbst mit der letzten Synchronisierung und der DNS-Änderung dauert etwa eine Stunde, für Schreibzugriffe ist die Website einige Minuten gesperrt.

Lässt sich eine Website ohne Ausfall umziehen?

Ja, wenn Sie die TTL der DNS-Einträge rechtzeitig senken, die Website auf dem VPS aufbauen und über die hosts-Datei testen und sie am Umzugstag nur für die Dauer der letzten Synchronisierung für Schreibzugriffe sperren. Lesen können die Besucher die Website die ganze Zeit.

Wie ziehe ich eine Website um, wenn das Hosting kein SSH bietet?

Die Dateien als Archiv aus dem Dateimanager des Panels oder per FTP mit dem Werkzeug lftp, die Datenbank als Export über phpMyAdmin. Ist die Datenbank groß und bricht der Export ab, bitten Sie den Support des Hostings um einen Dump.

Was passiert mit der E-Mail der Domain nach dem IP-Wechsel?

Zeigt MX auf die Domain selbst oder auf eine Subdomain mit derselben IP wie die Website, gehen die E-Mails an den VPS und verloren. Tragen Sie vor der Umstellung als MX einen eigenen Eintrag mit der alten IP ein oder verlegen Sie die E-Mail zu einem Maildienst.

Muss ich das SSL-Zertifikat übertragen?

Nicht unbedingt. Ein kostenloses Zertifikat können Sie neu ausstellen: vor der DNS-Änderung per Prüfung über einen TXT-Eintrag, danach per normaler HTTP-Prüfung. Ein kostenpflichtiges Zertifikat übertragen Sie zusammen mit dem privaten Schlüssel.

Wie wechsle ich zurück, wenn auf dem VPS etwas schiefgeht?

Tragen Sie im DNS wieder die alte IP des Hostings ein. Bei kurzer TTL kehren die Besucher in Minuten zurück, deshalb sollten Sie das Hosting nach dem Umzug ein bis zwei Wochen aktiv lassen.

Passende Tarife

VPS für LaravelVPS-Hosting-Ranking 2026

Mehr im Ratgeber

  • Wann sich der Umstieg von Shared Hosting auf einen VPS lohntEin VPS macht eine Website nicht von selbst schneller: Er gibt Ihnen Ressourcen und Freiheit, und damit auch die Aufgabe, einen Server zu betreiben. Hier lesen Sie, woran Sie erkennen, dass das Hosting zu klein geworden ist, wann sich das Problem ohne Umzug lösen lässt und wie Sie eine Website so umziehen, dass Besucher nichts davon merken.
  • VPS-Backups: Strategien und WerkzeugeAuf einem VPS sind Backups Ihre Sache, auch wenn im Tarif „Backups inklusive“ steht. Hier lesen Sie, was genau gesichert werden muss, warum ein Snapshot beim Hoster nicht reicht, wie Sie restic oder BorgBackup in einer halben Stunde einrichten und wie Sie sicherstellen, dass sich aus dem Backup tatsächlich wiederherstellen lässt.
  • Die ersten 10 Schritte nach dem VPS-Kauf: SicherheitWenige Minuten, nachdem ein neuer Server eine öffentliche IP bekommen hat, beginnen Bots, seine Passwörter zu erraten. Hier finden Sie zehn Schritte, die in etwa einer Stunde die häufigsten Lücken schließen: Befehle für Ubuntu und Debian, die Unterschiede bei AlmaLinux und Rocky Linux und die Prüfungen, ohne die Sie sich leicht aus dem eigenen Server aussperren.
  • Wie Sie das Land für Ihren Server wählenStellen Sie den Server dorthin, wo Ihre Besucher sind. Für ein Publikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Frankfurt und Nürnberg die naheliegenden Standorte. Verarbeitet die Website personenbezogene Daten von Nutzern aus der EU, ist ein Server in der EU oder im EWR datenschutzrechtlich am einfachsten. Der Preis entscheidet kaum: Beim selben Anbieter kostet ein Server in Frankfurt, Amsterdam oder Helsinki meist gleich viel, spürbar teurer sind nur Asien und Australien.
  • Stündliche Abrechnung: wann sie sich lohntStündliche Abrechnung lohnt sich, wenn Sie den Server weniger als drei Wochen im Monat brauchen: für einen Test, für Builds, für eine einmalige schwere Aufgabe. Bei den meisten Anbietern kostet eine Stunde genau den Monatspreis geteilt durch 730 Stunden, für einen vollen Monat zahlen Sie also kaum drauf. Der Aufpreis steckt woanders: Tarife mit stündlicher Abrechnung sind im Schnitt teurer, und für einen Server, der das ganze Jahr läuft, ist ein Monatstarif mit Jahresvorauszahlung meist günstiger.
  • Wie viel Arbeitsspeicher und wie viele Kerne braucht eine Website?Den meisten Websites reichen 2 GB Arbeitsspeicher und ein bis zwei Kerne, ein Shop mit tausenden Produkten braucht 4 GB und zwei Kerne. Der Arbeitsspeicher ist wichtiger als die Kerne: Fehlt er, wird die Website langsam oder stürzt ab, während ein zusätzlicher Kern ohne Speicher kaum etwas bringt. Unten zeige ich, wie Sie den Speicherbedarf Ihrer Website berechnen und wie Sie herausfinden, wie viel sie tatsächlich verbraucht.
  • KVM oder OpenVZ: was Sie wählen solltenIm Jahr 2026 ist KVM fast immer die richtige Wahl: Es kostet nur wenige Dutzend Cent im Monat mehr als OpenVZ, dafür läuft darauf alles, von Docker bis Windows. OpenVZ lohnt sich nur in einem engen Fall, und unten sehen Sie, in welchem. Am Ende finden Sie Befehle, mit denen Sie Ihren Server in einer Minute prüfen.
  • NVMe oder SSD: Gibt es einen Unterschied für die Website?Für eine kleine Website ist der Unterschied zwischen NVMe und SSD kaum spürbar: Seiten werden aus dem Arbeitsspeicher ausgeliefert, nicht von der Festplatte. Er zeigt sich bei Shops und Websites mit großer Datenbank. Beim selben Anbieter kostet NVMe nur etwa 0,45 bis 0,80 € im Monat mehr, manchmal sogar weniger. Entscheidend sind daher meist nicht der Festplattentyp, sondern die Größe und wie der Anbieter die Festplatte drosselt.
  • Was ist ein VPS? Einfach erklärtEin VPS ist ein Teil eines leistungsstarken physischen Servers, den Sie mieten und der sich wie ein eigener Computer verhält: mit eigenem Betriebssystem, eigener IP-Adresse und vollem Zugriff. Hier lesen Sie, wie er sich von Webhosting unterscheidet, für wen er sich lohnt, was er kostet und was Sie direkt nach dem Kauf prüfen sollten.
  • VPS für einen Telegram-Bot: was der Bot braucht und wie Sie den Tarif wählenEin Bot mit Menü und ein paar Befehlen läuft problemlos auf dem günstigsten Server, ein Bot mit Massennachrichten, Dateien und Datenbank stößt dagegen an ganz andere Grenzen. Hier lesen Sie, was ein Bot tatsächlich verbraucht, welche Telegram-Limits die Serverwahl bestimmen und wie Sie nicht zu viel bezahlen.
  • Windows-VPS: Lizenzierung, RDP und sichere AnmeldungEin Windows-Server kostet nicht nur wegen des Arbeitsspeichers mehr als Linux: Im Preis steckt eine Lizenz, und wie sie geregelt ist, entscheidet darüber, ob Sie rechtlich sauber arbeiten und wie viele Personen sich verbinden können. Ein offener RDP-Port ist zudem der häufigste Weg, auf dem solche Server gehackt werden. Hier finden Sie beide Themen.
  • Ping und Geschwindigkeit eines VPS vor der Bezahlung prüfenDie Angaben im Tarif verraten weder die Latenz zu Ihren Nutzern noch die tatsächliche Geschwindigkeit der Festplatte. Vieles lässt sich vor der Bezahlung messen, den Rest prüfen Sie in der ersten Stunde nach dem Start. Hier sind die Werkzeuge und die Deutung der Ergebnisse.
  • Firmennetz auf einem VPS: Fernzugriff auf das BüroEin gemieteter Server kann zum Knotenpunkt des privaten Firmennetzes werden: Mitarbeiter im Homeoffice und Filialen verbinden sich darüber mit ERP, Fileserver, CRM und Git. Hier finden Sie die gängigen Topologien, Protokolle, Anforderungen an den Server und die Grundlagen der Absicherung.
  • VPS auswählen: die 7 Kriterien, auf die es ankommtZwei Tarife mit identischen Angaben wie „2 Kerne, 4 GB, 50 GB“ können sich in der Leistung um ein Vielfaches und im Preis nach einem Jahr um das Doppelte unterscheiden. Hier lesen Sie, was hinter jeder Zeile eines VPS-Tarifs steckt und was Sie vor der Bezahlung prüfen sollten.
  • VPS oder VDS: Gibt es einen Unterschied, und worauf kommt es an?In den meisten Märkten bedeuten VPS und VDS dasselbe: einen virtuellen Server. Der Unterschied, der Ihre Arbeit wirklich beeinflusst, steckt nicht im Namen, sondern in der Virtualisierungsart und darin, ob die Ressourcen garantiert sind.